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Dienstag, 17. September 2013

Was man wirklich braucht

... ist erstaunlich wenig. Das wollte ich euch vorneweg mitteilen, bevor es hier langsam wieder losgeht. Es wird nicht mehr so häufig neue Produktvorstellungen geben, auch wenn ich immer großen Spaß daran habe, euch Neues zu zeigen. Und das liegt an einem einfachen Grund, der sich nicht nur auf Kosmetik, sondern auf mein gesamtes Kaufverhalten bezieht. Es gab einige, wie soll ich sagen, Impulse, die mein Konsumverhalten grundlegend verändert haben. Es war ein sich über die Jahre entwickelnder Prozess. Hui!, so ernst, aber ich meine es wirklich ernst.

Schon seit meiner Jugend interessiere ich mich für Entrümpelungstipps und Ordnungssysteme und habe letztere immer gerne für mich entwickelt. Ich habe viel Zeit damit verbracht, meine Besitztümer möglichst effektiv im Wohnraum unterzubringen. Was aber nicht hieß, dass sich die Ordnung von alleine eingestellt hat! Es kamen ja immer wieder neue Dinge hinzu, die auch einen Platz einforderten. Und so ging das ganze immer weiter, jeder neue Gegenstand nahm nicht nur Platz in meinem Zimmer, sondern auch in meinem Kopf ein. Und irgendwann nimmt man seine Dinge gar nicht mehr bewusst war, sondern ganz viele der Dinge die man besitzt verschwimmen zu einer Masse, die einfach "da" ist, vor sich hin existiert und noch nicht mal geliebt und verwendet wird. Bis vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich so gelebt. Mit Dingen um mich herum, die nur meinen freien Blick behindern und über deren Aufbewahrung ich mir den Kopf zerbrechen musste. Das waren Kleinteile wie teilweise jahrealter, ungetragener Modeschmuck, Kerzenleuchter und Teelichtgläser (und wiiiieviele davon, das glaubt man nicht, bis man sie mal auf einem Haufen sieht!), unzääählige Bücher, an denen mein Herz nicht hing, kiloweise Kleidung, die nur meinen Schrank (über)füllte usw. Das mit dem Entrümpeln konnte ich einfach kaum richtig umsetzen, weil ich erstens meiner damaligen Meinung nach zu sehr an den Dingen hing als dass ich sie weggeben konnte und weil sie zweitens Geld gekostet haben. Ich hielt an diesem ganzen Volumen fest, weil es einen materiellen und scheinbar ideellen Wert hatte. Und beide Aspekte musste ich mal gründlich hinterfragen und schauen, ob ich überhaupt so viel Platz für so viel Material und vermeintliche Erinnerungsstücke in meinem kurzen Menschenleben habe. Und genau das war mein Problem. Das war der Knoten, der erkannt und gelöst werden wollte. Und da kamen die Impulse ins Spiel.

Ich war mal wieder im Aufräumwahn und suchte neuen Input, bin also zum Wittwer in Stuttgart spaziert und habe mich umgesehen, was es Neues an Aufräumliteratur gab. Eine Verkäuferin drückte mir das Buch "Magic Cleaning" von Marie Kondo in die Hand. Und ich setzte mich auf einen roten Würfel und fing an zu lesen. Nach ein paar Seiten war klar, dass ich dieses Buch brauchte. Dass ganz viele Menschen dieses Buch brauchten! Ich kaufte es und las es von vorne bis hinten in nur zwei Tagen. Das, was die Autorin schrieb, war genau der Anstoß, den ich brauchte. Sich von Dingen trennen, die einen nicht glücklich machen. So einfach ist das. Und dann eben doch wieder nicht, denn sonst hätte ich ja nicht erst nach so einem Buch suchen müssen ;-)

Und dann ging's los. Ich ahnte schon länger, dass ich sooo viele Dinge gar nicht in meinem Leben brauche und vor allem, gar nicht will. Ich habe meinen Besitz extrem verschlankt, dabei kam mir ein anstehender Umzug natürlich sehr gelegen. Gehilfen beim Entrümpeln waren Kleiderkreisel, Oxfam, Second-Hand-Shops, das Rote Kreuz usw. Kisten- und säckeweise schaffte ich das Zeug weg und mir mehr Raum. Und ich habe das Gefühl da geht noch mehr! Ich bin keiner von diesen Menschen, die nur 100 Sachen besitzen und das ist ja auch gar nicht mein Ziel. Die Zahl meiner Objekte spielt für mich keine Rolle, wichtig ist mir nur, dass jedes Objekt was ich habe und was ich neu kaufe, geliebt wird, wie man ein Objekt eben lieben kann. Dass es einen würdigen Platz in unserer Wohnung hat und nicht nur zum Staubwischen hochgehoben wird.

So, und jetzt schließt sich der Kreis nämlich meine Lieben. Wenn man erstmal, dank der Routine beim Ausmisten, ein Gefühl dafür bekommen hat, welche Dinge einem wirklich etwas bedeuten, dann kauft man ganz anders ein. Wenn man überhaupt noch einkauft! Nein, ganz so hart ist es nicht. Es ist eigentlich überhaupt nicht hart, weniger Sachen zu kaufen. Es macht mir sogar Spaß, mir Gedanken darüber zu machen, ob ich ein Teil kaufen möchte oder nicht. Man bekommt einen ganz anderen Bezug zu den greif- und kaufbaren Objekten dieser Welt. Ich erinnere mich gar nicht mehr an meinen letzten Impulskauf. Ich habe zwar immer einige Dinge auf dem Schirm, die demnächst mal angeschafft werden müssen, aber das meiste ist einfach notwendig wie Kleidung oder Körperpflegeprodukte. Bevor ich mein Geld über die Theke schiebe, hake ich im Kopf mittlerweile routinemäßig und blitzschnell meine mini Checkliste ab: Brauche ich es und macht es mir wirklich Freude? Oder noch einfacher: Macht es mich glücklich? Das ist im Grunde die Quintessenz des Buches von Marie Kondo. Das klingt jetzt furchtbar ratgebermäßig, aber so halte ich mir die Wohnung müllfrei!

Ja, und aus dieser Erkenntnis heraus hat sich mein Kosmetikbestand enorm reduziert, um jetzt mal wieder auf das Thema Beautyzu lenken :-)
Bis auf ein Produkt (darüber schreibe ich bestimmt noch mal an anderer Stelle) kaufe ich nur noch Natur- und naturnahe kosmetik, aber das ist ja nichts wirklich Neues. Und selbst da bin ich genügsamer und vor allem wählerischer geworden. Auf meine letzten Errungenschaften habe ich mich wochenlang im Voraus gefreut und nutze sie jeden Tag mehrmals (u.a. die neuen Dr.Hauschkas Lippies natürlich!). Ich habe viel Spaß an meinen ausgewählten Schminksachen und genieße den Überblick in meiner Schminkschublade.

Falls ihr euch jetzt irgendwie wiedererkannt habt in meinem "alten" Ich und lernen wollt, eure Wohnung ein für alle Mal von überflüssigen Gegenständen zu befreien, dann besorgt euch das Buch. Einfach mal lesen und abwarten, ob sich ein Schalter umlegt :-)
Man muss es nicht so auf die Spitze treiben wie die Autorin, denn sie hat ihre Wohnung bis zur Perfektion entrümpelt und organisiert, obwohl es beim Lesen schon beträchtlichen Eindruck bei mir geschindet hat.

So, das war mir wichtig euch mitzuteilen und ich danke euch, wenn ihr es bis hierher durchgehalten habt. Ich freue mich auf die nächsten Posts und habe auch schon ein paar Ideen. Aber ich bin auch sehr gespannt, ob ihr Ideen oder Wünsche für künftige Blogeinträge habt? Thematisch könnt ihr links und rechts fischen, ich bin da erstmal offen und schaue, ob ich ausreichend Kompetenz mitbringe ;-)

Jana


Kommentare:

  1. Finde ich richtig toll deinen Post :-) Ich habe auch in letzter Zeit gemerkt, dass es wirklich nicht viele Dinge sind, die man braucht. Zusätzlich bin ich mit weniger wirklich glücklicher :-D Teilweise finde ich, nimmt der Materialismus vieler schlimme Ausmaße an. Wenn ich bei manchen sehe wie sie viele neu gekaufte Dinge einfach in ihren Schrank hängen/legen ohne sogar das Preisschild zu entfernen...dann frage ich mich doch echt ob man das braucht. Wo bleibt da die WIRKLICHE (und ich meine jetzt nicht das kurzzeitige Hochgefühl beim erwerben) Freude über Dinge?!? Und die Antwort "weil ich das kann" finde ich auch etwas seltsam...klar, jedem das Seine, aber traurig finde ich das schon irgendwie.

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    1. Das erste, was ich zuhause nach einem Einkauf tue, ist das Preisschild lösen. Auch wenn man es gar nicht sieht, wie unter der Schuhsohle oder unter Aufbewahrungskisten, ich muss es einfach entfernen, sonst kann ich mir den Gegenstand irgendwie nicht zu eigen machen. Und die von dir zitierte Antwort "weil ich es kann" finde ich ebenfalls äußerst fragwürdig und einfältig.

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  2. Toller Post!
    Ich sortiere regelmäßig aus und jedes mal fällt das Loslassen von Dingen, die ich zwar besitze aber nicht liebe, leichter. So halte ich es auch mit meinem Make-Up, was nicht komplett gefällt wird an andere weitergegeben, die mehr Freude mit den Produkten haben werden. Noch baue ich mir meinen Grundstock an NK-Make-Up auf, bald sollte es aber geschafft sein und dann werden sich auch bei mir Hauls in Grenzen halten. Denn so viele Produkte benutze ich im normalen Alltag nicht, da wäre eine übervoller Make-Up Schrank reine Verschwendung.

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    1. Absolut, Übung macht den Meister beim Aussortieren! Man bekommt den Blick und das Bauchgefühl dafür, was weg kann. Das macht es soviel leichter bei dem Procedere.
      An einigen wenigen NK-Produkten fehlt es mir auch noch, z.B. eine Flüssigfoundation für den Winter. Ich brauche da echt immer ewig, bis ich mich zur Genüge über ein Produkt informiert habe bevor ich es kaufe oder eben nicht.

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  3. Schön, dass du wieder da bist. Freu mich sehr, wieder deine Beiträge zu lesen.

    Das Buch hört sich sehr interessant an. Ich sammele bei weitem nicht mehr soviel an wie früher und miste auch regelmäßig aus, aber wirklich reduziert ist es bei mir nicht. Früher konnte ich mich z. B. sehr schlecht von Büchern trennen, oder eher gar nicht. Mittlerweile bin ich da entspannter. Ich behalte nur noch Bücher, an denen mein Herz hängt. Ich schenke meine Bücher nach und nach meiner Bücherei und lese fast ausschließlich nur noch geliehene Bücher. Mit meinem eReader und onleihe.de funktioniert das wunderbar. Wenn sie gelesen sind, werden sie gelöscht. Fertig.

    Klamotten habe ich schon immer eher so gekauft, dass sie zeitlos und hochwertig sind und getragen werden, bis es nicht mehr geht. Da habe ich nur sehr selten einen Ausreißer. Ich versuche auch immer permanent zu entsorgen. Das klappt mal gut mal weniger gut. Aber mein Plan ist für jedes neue Teil muss ein altes Teil weichen.

    Im Moment schminke ich mich schon seit ca. 2 Monaten fast täglich gleich, habe alles in einem Schminktäschchen und finde es sehr entspannend, mir nicht überlegen zu müssen, wie ich mich denn heute schminke. Ich habe natürlich viel zuviel dekorativen Kosmetik-Kram, aber ich kaufe derzeit gar nichts nach und brauche auf. Nach und nach. (Bis zur Rente vermutlich). ggf. wird auch schon mal was verschenkt, was ich gar nicht mehr nutze. Aber auch da bin ich wählerisch geworden.

    Leider habe ich festgestellt, dass dekorative Naturkosmetik bei mir nicht funktioniert. Wenn ich mich schminke soll es auch den ganzen Tag halten, ich mag meine RMS-Produkte und Lakschmi-Kajals etc. Aber sie verwende ich nur am Wochenende oder wenn es egal ist, dass ich nach 2 Stunden schon wieder eher ungeschminkt aussehe. Für tagsüber im Büro funktioniert das leider gar nicht mit NK. :-( Und die NK-Sachen mag ich dann doch nicht verschenken. Hoffe, dass mir noch irgendwie die Erleuchtung kommt, wie ich dekorative NK für mich haltbarer mache.

    Mir ist bei unserem letzten Umzug vor 4 Jahren aufgegangen, wie befreiend ausmisten sein kann. Über die Jahre haben wir soviel Kram angehäuft, den ich jahrelang nicht in die Hand genommen hatte, da hab ich unheimlich viel entsorgt. Auch so Programmhefte von Theater, Oper, Konzerten, etc. mit Autogrammen etc. Habe ich nie angesehen, also musste alles ins Altpapier, heute kaufe ich diese Hefte nicht mehr. Wofür? Damals dachte ich immer, ich würde sie unbedingt brauchen, um das jeweilige Stück/Event entsprechend zu würdigen. Na ja, ist natürlich Quatsch.

    :-) Und schon bin ich wieder ins Schwadronieren geraten. Also, genug geäußert. ;-)

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    1. Ich finde es schön zu lesen, dass es vielen anderen auch so geht wie mir. Manchmal frage ich mich nämlich, ob ich vielleicht zu gefühllos mit den Dingen umgehe, weil andere Menschen in meiner Umgebung nicht so krass auf dem Entsorgungstrip sind. Aber die sind nicht glücklicher, weil sie mehr Zeug haben. Eher merke ich, dass ihr Besitz sie lähmt. Also eben der ganze Kleinkram wie du eben sagtest, alte Konzertkarten, Dekopüppchen usw. Ständig muss man die Sachen hin- und herräumen, das merkt man im Alltag gar nicht, wieviel Zeit dabei draufgeht.
      Von daher bestätige ich mir immer wieder selber, dass ich meine Aufmerksamkeit lieber Menschen als zu vielen Dingen zukommen lasse. Danke für deinen ausführlichen Beitrag!

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  4. Uhhhhhh - welcome back Jana :D
    Das ist ja schön von dir zu lesen....und dann so ein erfrischendes Thema! Find ich grandios.
    Ich hab mich mit dieser Thematik viel im Bezug auf Eco Fashion beschäftigt - ich überlege mir sehr genau was ich kaufe, ob es mir steht, ob ich es tragen werde und schlafe auch lieber mal eine Nacht über meine Entscheidung. So verhält es sich zumindest bei einem Neukauf. Bei Second Hand Sachen bin ich schon mal spontaner. Meinen Kleiderschrank sortiere ich auch regelmäßig aus, aber du motivierst mich gerade die Tage noch mal etwas gründlicher durchzusehen. :)) Bei Kosmetik bin ich bereits sehr gründlich, was aber auch der Tatsache geschuldet ist, dass NK nicht die ewige Lebensdauer hat. Meine Mädels freuen sich natürlich und den Stauraum für meine Kosmetik musste ich daher auch nicht erweitern.
    Auf dem Blog würde ich auch gern noch mehr zu dieser Thematik lesen. Natürlich bin ich auch gespannt auf deine Beauty-Auslese. :)

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    1. Hi Jess! Ökologische Mode ist auch bei mir ein großes Thema. Das heißt für mich nicht nur fair und ökologisch hergestellte Kleidung, sondern generell der Umgang mit den Stücken. Genau wie du überlege ich zweimal was ich kaufe, denn es soll nichts nur rumhängen im Schrank und gerade Eco Fashion ist vergleichsweise teuer. In meinem Schrank sinkt zusehends der Anteil herkömmlicher Kleidungsstücke zugunsten von ökol. Teilen. In Secondhand-Läden stöber ich auch gerne, finde aber nicht soo häufig etwas das mir gefällt. Auffällig ist, dass meine sämtlichen Winterröcke aus zweiter Hand sind :-)

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  5. Hey :)

    Ich habe deinen Blog erst entdeckt, als du aufgehört hattest zu schreiben, daher ist das mein erster Kommentar bei dir :)
    Mir geht es genauso wie dir - vor ca 2 Monaten hat es "klick" gemacht. Ausgemistet hab ich zwar eigentlich immer mal wieder kontinuierlich ein paar Teilchen, aber vor kurzem dann ganz radikal. Ca 50% aller Kleidung, Schuhe, Kosmetika. Wir haben hier eine winzige WG und soviel Zeug belastet wirklich ungemein, vor allem, wenn man wenig Platz zum Verstauen hat. Und es ist einfach ein unbezahlbares Gefühl! Nervig wirds außerdem, wenn man sich ohne Probleme den 7678sten Lippenstif gönnt, aber bei Dingen, die man nicht so "direkt" kauft,knausert. Also welchen, die sinnvoll wären und auf die man sparen müsste.

    Das Ausmisten geht ja auch meist mit mit irgendwelchen Anstößen von außen los, oder durch Unzufriedenheit am eigenen Leben. Mir hat hier das Buch "The Hapiness Project" etliche schöne Ansätze geliefert, es ist zwar nur ein Kapitel übers Ausmisten, aber ich fands toll :)

    Liebe Grüße,
    Kati

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    1. Gell, man kann das "Klick" förmlich hören ;-)
      Ich bin voll und ganz deiner Meinung bzgl. der wirklich sinnvollen Dinge. Ich "investiere" mit Vorliebe in Kleidungsstücke, die im Alltag viel leisten müssen weil sie ständig getragen werden, wie Socken, Unterwäsche, Schuhe usw. Ein richtig guter BH zum Beispiel ist meiner Meinung nach einfach sein Geld wert. Ich habe dann lieber wenige davon als ein Dutzend, die nur mäßig sitzen.
      Danke für den Buchtipp, ich lese ja solche Sachen immer gerne :-)

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  6. Hallo Jana,
    ich bin quasi süchtig nach ausmisten gewesen, mittlerweile nicht mehr so, weil ich gar nicht mehr so viel habe. Ich finde es eher einschränkend viel zu besitzen. Abgesehen davon finde ich es nicht nachhaltig genug :D. Ich achte sehr darauf was ich mir kaufe. Jede Kaufentscheidung unterläuft folgende Überlegungen: Brauche ich das, habe ich etwas ähnliches, ist es von guter Qualität, wie lange werde ich es wohl schön finden? Bei NK habe ich momentan auch noch das Problem nicht die perfekten Produkte gefunden zu haben, weswegen ich mehr durchprobiere, aber trotzdem nicht viel habe.
    Also ich fände es interessant, welche und wieviele dekorative Kosmetikprodukte du jetzt noch besitzt...vielleicht kannst du dazu mal einen Post machen? Ich meine damit jetzt gar keine Reviews sondern eher, welche Produkte dich glücklich machen :D. Ansonsten finde ich es angenehm, wenn nur ab und zu Posts kommen. Ich miste nämlich auch Blogs aus...und zwar auch dann, wenn es zu viel zu lesen wird. Ich lese schließlich nicht nur einen Blog (und überhaupt noch anderes) und so viel Zeit habe ich gar nicht. Dann lieber Qualität statt Quantität.
    Liebe Grüße
    Mari

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    1. Hallo Mari, haha, im Moment bin ich noch süchtig nach Ausmisten - da geht noch was :-) Habe vorhin erst Saisonwechsel im Kleiderschrank eingeleitet und beim Umräumen wieder nen Haufen aussortiert.
      Anders als in größeren Abständen werde ich auch gar nicht bloggen können. Meine Zeit muss ich mir die nächsten Monate gut einteilen. Und halbe Sachen kommen mir nicht in den Kram. Danke für deinen Input!

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  7. Hi Jana!! <3
    Ich frage mich gerade ob es eine Welle von Übersättigung gibt. Mir geht es genauso, davon abgeshene bin ich aber jemand der sich radikal trennt und ausmistet, insofern ist das unproblematisch. Bloss bei meinem Hobby ist das momentan sogar so dass ich gar nichts mehr haben möchte - erschreckend ;-)

    Man muss aber aufpassen,ich schmeisse so viel weg bzw verteile und verschenke dass es schon mal vorkommt dass ich etwas nachkaufe, was meine Freundin im Schrank hat und auch nicht benutzt. Da muss ich lernen die Dinge zurück zu verlangen, wenn die Beschenkte sie eh nicht wollte... meist zu höflich um nein zu sagen, die Damen :-)

    Dass man irgendwann genug hat, genug Konsumgüter einfach, ist ein Zeichen von Reife und auch der Wechsel von Werten. Dann will man immer noch was, aber eben was anderes. Ich geniesse meine Unreife darin, sinnlos viele Lippenstifte zu besitzen, die Erkenntnis darüber was mich wirklich glücklich macht ist aber mittlerweile auch da. Das liegt an meinem Sohn, der einfach lacht und lebt.

    Und ja, ich mag die Hauschka Lippis auch sehr, auch meine Chanel Sachen, Martina Gebhardt, und ich hätte gerne einen neuen Pulli und neue Schuhe. Aber das ist auch unwichtig und trivial geworden. Ich habe gerade bei Schminke so schöne tolle Sachen dass ich aufhören kann und muss zu suchen. Zenit erreicht - was macht man jetzt mit dem Zeug? Benutzen, richtig!

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    1. Ich glaube mit der Welle hast du Recht, das geht gerade so um sich wie eine Grippeepidemie, alle wollen ausmisten! Naja, nicht alle. Aber es werden mehr und mehr Leute, die sich zumindest Gedanken machen und das ist doch eine gute Sache.
      Oh, ich bin reif ;-) Ich habe aber auch so meine unreifen Momente, z.B. wenn es um Schmuck geht, da werde ich oft schwach. Immerhin nimmt der jetzt keine Kubikmeter Platz weg und ich bewahre ihn auch hübsch auf und führe ihn regelmäßig aus.

      Ich freue mich total über euer Familienglück, euer Wutz ist auch zu niedlich! Bei uns ist es noch lange nicht so weit, aber ich freue mich dennoch auf die gänzlich neuen, unerwarteten Dinge die ein Baby mit sich bringt :-)

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  8. Daniela aus Berlin28. September 2013 um 21:37

    Ich freue mich auch, dass Du Deinen Blog wieder aktivierst. Habe immer sehr gerne von Dir gelesen und werde wieder regelmäßig hier vorbeischauen!

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    1. Danke für dein Kompliment, das freur mich sehr :-)

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  9. Da schaut man nach Monaten mal wieder zufällig rein, und BÄHM! Die Jana schreibt wieder :)

    Natürlich fielen meine Augen auch direkt auf so einen Beitrag, der mich einfach total anspricht. Weil ich mich schon darin selber wiederfinde. Stichwort Modeschmuck und Teelichtgläser ;)
    Bin von Natur aus schon ein kleiner Chaot, Typ (nennen wir es mal positiv ausgedrückt) "kreatives Chaos". Und ja, es sammelt sich echt viel an. Besonders diese Teelichter! Wann benutze ich die denn mal?
    Selbst in nur einem Jahr!

    Der Groschen ist bei mir so ein bisschen gefallen, als ich mal meinen Schrank angeschaut hab.
    Ich ziehe seit einiger Zeit alle 1-2 Jahre um in ein neues Land. Jedesmal nehme ich nur das nötigste mit, weil ich mein Kaufverhalten kenne und nicht mit Übergepäck schon irgendwohin fliegen will. Also sagen wir mal der Koffer ist dann nur halb voll.
    Und jedes Mal platzt er aus allen Nähten wenn ich wieder zurück komme!
    Aber habe ich die zuhause gelassenen Sachen vermisst? Gar nicht. Ich kann mich teilweise auch gar nicht mehr daran erinnern, die gehabt zu haben.
    Und ich zieh selbst hier, mit meinem prall gefüllten Schrank, eigentlich auch immer nur das Gleiche an.

    Das Buch von der Marie Kondo muss ich mir auch mal besorgen. Danke für die Anregung!

    Ansonsten sehe ich es ähnlich wie die Mari etwas weiter oben: Qualität statt Quantität.

    Oh, was mir auch einfällt: Eintrittskarten usw hab ich auch en masse. Jedesmal nehme ich mir vor die in mein Album zu kleben, aber ich machs nieeeeee. Also trage ich im Prinzip wirklich "Müllhaufen" von Land A nach Land B. Schlimm. Aber hier ist wahrscheinlich meine Faulheit eher das Problem :)

    Ich freue mich auf jden Fall, hier wieder öfter vorbeizuschauen!

    LG Nina

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    1. Hallo Nina,

      danke für deinen Kommentar! Marie Kondo ist einfach deshalb so toll, weil man am Ende nicht das Gefühl hat, "sch..... ich muss mein Leben ändern und das dauert ja ewig und ist so anstrengend", sondern man WILL etwas in seinem Leben ändern. Man geht positiv eingestellt aus der Sache raus und hat wirklich gute Ratschläge mitbekommen.

      Bei Eintrittskarten bin ich auch noch etwas unsicher muss ich sagen. Solche Events will man dann doch irgendwie verewigen. Aber dann sagt mein Herz mir, dass es doch eben darin verewigt ist. Ein geiles Konzert vergisst man nie wieder!

      Teelichtgläser habe ich gar

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    2. Oh na toll, abgeschnittener Satz. Teelichtgläser habe ich gar keine mehr, sollte das werden ;-)

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So, dann äußer dich mal :)